Hohenwaldeck Hausbräu

Die Brauerei

Wie alles begann…

brauerei01

Angefangen hat alles mit einem gemeinsamen Kleinsud mit dem bereits brauerfahrenen Nachbarn Manuel im Spätsommer 2011. Dabei wurde schnell klar, dass sich der ganze Aufwand für nachher nicht mal ganz 10 l fertiges Bier nicht lohnt und darüber hinaus Läutern durch eine Stoffwindel an vier Stuhlfüßen in der Küche unfallträchtig ist und nicht ganz dem Stand aktueller Brauereitechnologie entspricht. Außerdem vertragen sich heimische Küche und klebrige Maische nicht besonders gut.

.

.

.

brauerei02

Nachdem die Unterstützung durch den guten Geist des Hauses gesichert war, war die logische Folge, eine erste Ausrüstung anzuschaffen und der Umzug in den Keller…

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Der erste Sud lief etwas holprig und mit teilweise mit Online-Unterstützung (Danke vorty!), jedoch waren die Ergebnisse von Anfang an ganz brauch- und trinkbar und und in der Konsequenz blieb nach diversen Kostproben mit Freuden für den Brauer fast nichts mehr übrig. Folglich wurde Ausschlag und Equipment sukzessive ausgebaut.

brauerei04  brauerei03  brauerei05  brauerei06  brauerei07  brauerei08

 

Ein MattMill-Schrotmühle wurde angeschafft, ein anfänglicher, provisorischer Papptrichter durch einen selbstgebauten Holztrichter ersetzt, und nachdem der Bohrmaschinen-Antrieb regelmäßig Schwierigkeiten machte, wurde Ende 2013 ein ordentlicher Getriebemotor als Festantrieb installiert.

brauerei09 brauerei10  brauerei11  brauerei12  brauerei13

 

In vielen Einzelschritten folgte der von Udos Anlage inpirierte Ausbau zu einem klassischen 2-Geräte-Sudwerk

brauerei14  brauerei15  brauerei16  brauerei17  brauerei18  brauerei19

 

 

brauerei20brauerei21Die 100 l-Maische- und Würzepfanne wurde mit maischetauglichem Ablauf und Thermometertauchhülsen versehen. Ein isolierter Thermobehälter – mittlerweile der dritte, jetzt 80 l fassend – bildet mit einem klassisch geschlitzten Senkboden den Maischebottich.

.

.

.

.

.

.

.

. 

brauerei22brauerei23Das Abmaischen geschieht dank der erhöhten Pfanne per Schwerkraft, geläutert wird in einen Läutergrant. Ab hier kommt eine Pumpe zum Einsatz, zunächst um die Trübwürze wieder zurück zu pumpen, dann um die blanklaufende Würze in die Pfanne zu pumpen. Während des Maischens wird auf einer 3,5 kW-Induktionsplatte das Anschwänzwasser erhitzt und während des Läuterns werden zwischendurch immer wieder die Nachgüsse mittels der Pumpe aufgebracht. Eine erste kleine Steuereinheit wurde mittlerweile durch eine größere ersetzt, jedoch laufen alle Vorgänge rein manuell gesteuert ab.

.

.

brauerei24

brauerei25brauerei26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

to be continued…

.

.

. 

Und so sieht das Sudwerk aktuell aus:

brauerei99